Ein echtes Highlight
"Tod an der Leine" von Susanne Mischke besticht durch eine flotte Erzählweise, erfrischend natürliche Charaktere und eine durchdachte, lebensnahe Handlung. Ein echtes Highlight. Für alle, die bei Krimis auch auf Qualität achten.
(ava), Westdeutsche Allgemeine, Essen, 31.10.2009
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Die Stärke der Autorin sind skurrile Einfälle
Die Stärke der Autorin sind skurrile Einfälle, es ist ihre Kunst, die Menschen mit ihren Schrullen und hintergründigen Motiven für ihre Handlungen lebensnah zu charakterisieren, drastische Schilderungen inbegriffen.
Dagmar Jestrzemski, Preußische Allgemeine Zeitung, 14.11.09 |
Routinierter und humorvoller Krimi mit sympathischen Ermittlern
...Nach fast zwanzig Kriminalromanen ist Susanne Mischke mittlerweile eine
routinierte Autorin. Und das merkt man ihrer Schreibweise an. Mit relativ
kurzen Abschnitten und vielen Orts- und Perspektivwechseln schafft sie es,
den Spannungsbogen über die gesamte Handlung hinweg auf gleichbleibend hohem
Niveau zu halten und den Leser dabei mit vielen Randhandlungen gut zu
unterhalten. |
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Nicht nur beruflich müssen sich die sympathischen Ermittler mit Liebe und
Eifersucht auseinandersetzen, nein, auch im Privatleben hat jeder von ihren
seine kleinen Problemchen...
Die ganze Rezension von Peter Kümmel gibt's auf der Krimicouch |
Liebe, Lust und Leidenschaft im Kommissariat
Endlich hat Schwerenöter Kommissar Rodriguez die Liebe auf den ersten Blick
erwischt, die perfekte Frau - und dann liegt sie tags darauf ermorden auf
den Leinestufen am Flohmarkt. Ein Regie-Shooting-Star war sie, kurz vor
ihrer glanzvollen Premiere im Ballhof, zu der Rodriguez wollte. Stattdessen
muss er sich nun mit seinem brummeligen Chef Völxen, der sarkastischen Oda
und dem Kripo-Küken Jule die Hacken abrennen, Anwohner und Schauspieler
befragen. Und entdecken, das nicht alles echt ist, was betört.
Das stimmt gleich mehrfach in Mischkes zweitem Buch, der Kommissariat-Serie,
ein alter Raub bei einem Juwelier ist geschickt in den Leine-Mord
eingestrickt. Doch dienen diese Ermittlungen eher als roter Faden durch ein |
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Labyrinth amüsant unpassender Liebschaften. Das Kommissariat ist ein
schräger Haufen, wo mancher seine Sehnsucht nach menschlicher Wärme im Glas
ertränkt und die Scherze über den Schafe haltenden Chef Völxen einen klasse
Running Gag abgeben.
Mischke zeichnet ihre Figuren und Hannover sehr
treffend mit liebevoller, dezent süffisanter Ironie. Witz, Spannung und
Gefühl, allses drin, elegant und leicht geschrieben. Wie geschaffen für
einen prickelnden Spätsommertag.
Evelyn Bayer
Neue Presse Hannover |