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Piper Verlag. Monika Reile . Tel. 089 - 38 18 01 475 . E-Mail: monika.reile@piper.de

   
   

Tod an der Leine

 

Der zweite "Völxen"-Krimi

Eine Menschentraube hat sich in aller Herrgottsfrühe am Hohen Ufer gebildet. Nachdem sich Kommissar Fernando Rodriguez durch die Schaulustigen gedrängt hat, wünscht er, er hätte sich nie von seiner Mutter überreden lassen, an einem Samstagmorgen auf dem Altstadt-Flohmarkt lästige Erbstücke zu verscherbeln. Denn der Anblick der Toten am Leine-Ufer ist für ihn ein doppelter Schock. Abgesehen davon, dass die Ermordete äußerst attraktiv ist, kennt Fernando ihren Namen: Marla Toss. Als heimlicher Verehrer der jungen Regisseurin wollte er ihr gerade an diesem Abend auf einer Premierenfeier näherkommen.

Statt dessen erwartet das Kripo-Team um den draufgängerischen Fernando Rodriguez, den knurrigen Bodo Völxen, die unkonventionelle Oda Kristensen und die quirlige Jule Wedekin nun ein neuer nervenaufreibender Fall, der große und gefährliche Kreise zieht – bis weit zurück zu einem früheren Juwelenraub und tief hinab in Hannovers Katakomben, wo der Schlüssel zu jenem furchtbaren Mord verborgen liegt.

 

broschiert
267 Seiten

München: Piper 2009

ISBN: 978-3492257718

 

 

Susanne Mischke: Tod an der Leine
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Meinungen - Rückmeldungen

Ein echtes Highlight

"Tod an der Leine" von Susanne Mischke besticht durch eine flotte Erzählweise, erfrischend natürliche Charaktere und eine durchdachte, lebensnahe Handlung. Ein echtes Highlight. Für alle, die bei Krimis auch auf Qualität achten.

(ava), Westdeutsche Allgemeine, Essen, 31.10.2009

 

Die Stärke der Autorin sind skurrile Einfälle

Die Stärke der Autorin sind skurrile Einfälle, es ist ihre Kunst, die Menschen mit ihren Schrullen und hintergründigen Motiven für ihre Handlungen lebensnah zu charakterisieren, drastische Schilderungen inbegriffen.

Dagmar Jestrzemski, Preußische Allgemeine Zeitung, 14.11.09


Routinierter und humorvoller Krimi mit sympathischen Ermittlern

...Nach fast zwanzig Kriminalromanen ist Susanne Mischke mittlerweile eine routinierte Autorin. Und das merkt man ihrer Schreibweise an. Mit relativ kurzen Abschnitten und vielen Orts- und Perspektivwechseln schafft sie es, den Spannungsbogen über die gesamte Handlung hinweg auf gleichbleibend hohem Niveau zu halten und den Leser dabei mit vielen Randhandlungen gut zu unterhalten.

 

Nicht nur beruflich müssen sich die sympathischen Ermittler mit Liebe und Eifersucht auseinandersetzen, nein, auch im Privatleben hat jeder von ihren seine kleinen Problemchen...

Die ganze Rezension von Peter Kümmel gibt's auf der Krimicouch


Liebe, Lust und Leidenschaft im Kommissariat

Endlich hat Schwerenöter Kommissar Rodriguez die Liebe auf den ersten Blick erwischt, die perfekte Frau - und dann liegt sie tags darauf ermorden auf den Leinestufen am Flohmarkt. Ein Regie-Shooting-Star war sie, kurz vor
ihrer glanzvollen Premiere im Ballhof, zu der Rodriguez wollte. Stattdessen muss er sich nun mit seinem brummeligen Chef Völxen, der sarkastischen Oda
und dem Kripo-Küken Jule die Hacken abrennen, Anwohner und Schauspieler befragen. Und entdecken, das nicht alles echt ist, was betört.

Das stimmt gleich mehrfach in Mischkes zweitem Buch, der Kommissariat-Serie, ein alter Raub bei einem Juwelier ist geschickt in den Leine-Mord eingestrickt. Doch dienen diese Ermittlungen eher als roter Faden durch ein

 

Labyrinth amüsant unpassender Liebschaften. Das Kommissariat ist ein schräger Haufen, wo mancher seine Sehnsucht nach menschlicher Wärme im Glas ertränkt und die Scherze über den Schafe haltenden Chef Völxen einen klasse Running Gag abgeben.

Mischke zeichnet ihre Figuren und Hannover sehr
treffend mit liebevoller, dezent süffisanter Ironie. Witz, Spannung und Gefühl, allses drin, elegant und leicht geschrieben. Wie geschaffen für einen prickelnden Spätsommertag.

Evelyn Bayer
Neue Presse Hannover