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Piper Verlag. Monika Reile . Tel. 089 - 38 18 01 475 . E-Mail: monika.reile@piper.de

   
   

Mordskind

 

Max ist ein Wunschkind, ein hübsches Bengelchen mit Engelslocken. Und er ist ein wahrer Satansbraten. Bei seinem plötzlichen Verschwinden gerät die spießige Kleinstadt in Aufruhr, denn es ist der zweite Fall inherhalb kurzer Zeit. Allerdings trauert auch niemand so recht um ihn. Noch nicht einmal seine Mutter Doris, die sich schnell einen "Ersatz" sucht ...

 

broschiert
368 Seiten

ISBN: 978-
3492258685

München: Piper
1996

Mordskind
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Meinungen - Rückmeldungen

Gaby Hauptmann: Was ich gerade lese

Eine Übermutter (Doris) die nur putzt, backt und kocht, ist mit dem unglaublich biestigen Sohn Max bestraft. Ihr Gegenstück: eine total chaotische Journalistin - Mutter eines engelgleichen Wesens. Als Max eines Tages spurlos verschwindet, beginnt im Dorf eine Hexenjagd... Trotz

 

der kriminalistischen Basis stehen für mich die amüsanten Mutter-Kind-Schilderungen im Vordergrund. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und mich kringelig gelacht.

Gaby Hauptmann, Autorin des Bestsellers "Suche impotenten Mann fürs Leben". "Freundin", 18.12.1996


Ein ausgezeichneter Kriminalroman

Man ist versucht das Buch an die Wand zu werfen, so sehr muss man sich darüber aufregen. Allerdings kratzt man es sofort wieder ab, streicht die Seiten gerade und

 

verbittet sich jegliche Störung und Bemerkungen bzgl. der Kommentare, die man ununterbrochen von sich geben muss. Ein ausgezeichneter Kriminalroman.

Toms Krimitreff


Es gibt nichts Schrecklicheres als das Alltägliche

Dass es nichts Schrecklicheres gibt als das Alltägliche, wissen Liebhaber angelsächsischer Krimis seit langem. Auch Susanne Mischke zeigt in ihrem neuen Roman die Doppelbödigkeit der Normalität. Das Buch handelt von einer kleinen deutschen Vorstadtgemeinde, die eines Tages durch das Verschwinden zweier Kinder in Angst und Schrecken versetzt wird. Einer der beiden ist Max, der kleine große Fiesling. Wer aber könnte die Kinder verschleppt haben? Im Ort beginnt eine Hatz auf alle und

 

alles, was nur im entferntesten von der Normalität abweicht.
Susanne Mischke läßt uns die Bösartigkeit, die hinter den trauten Fassaden hocht, fast physisch spüren. Die Panik ergreift nicht nur ihre Figuren, sie überträgt sich auf ihre Leser und, ganz besonders, Leserinnen, die sich in der einen oder anderen der hier gezeichneten Mütter wiedererkennen dürften.

Brigitte Nr. 21/1996


Packend geschrieben, spannend bis zur letzten Seite und mit viel schwarzem Humor gewürzt.

Mit ihrem fesselnden Schreibstil ist Susanne Mischke mit "Mordskind" ein absolut spannender Krimi gelungen, den man bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen kann. Immer wenn man glaubt, die Lösung zu kennen, nimmt der Fall eine neue Wendung. Auch als man glaubt, das

 

Buch ist zu Ende, jetzt kommen noch ein paar Seiten zum Ausklang, da gehts noch mal richtig zur Sache. ... Obwohl man bis zur letzten Seite noch offene Fragen hat, wird schließlich doch alles aufgeklärt.

www.krimicouch.de (pet)


Prima Psychothriller

Supermutti Doris bietet ihrem Sohnemann Max ein kindgerechtes Leben mit pädagogisch wertvollem Spielzeug und abgerundeten Möbelecken. So züchtet

 

man Monstren heran ... Die Autorin dazu trocken: "Ein Kind wie Max kann keine Mutter lieben."

Amica 02/1997


Ein Drama zwischen Spielplatz und Kochtopf

Max ist ein Wunderkind. Max ist ein Teufelsbraten. Max trotzt, Max brüllt. Max prügelt, Max mordet Hamster. Seit Max, fünf Jahre alt, sein Unwesen treibt auf den Spielplätzen und im Kindergarten von Maria Bronn, wird Doris, einst bei allen Hausfrauen in der Ziegelei-Siedlung beliebt, nicht mehr eingeladen zum Kaffeeklatsch. Nur noch Paula, Halbtags-Redakteurin bie der Lokalzeitung und Mutter des ebenfalls fünfjährigen Simon, nur sie hält ihr die Treue. Allerdings mit gemischten Gefühlen. Denn wenn Max und Simon miteinander spielen, geht das meist nicht gut aus.
Eines Morgens ist Max fort. Und nun entwickelt die Schriftsterllerin und Journalistin Susanne Mischke, Jahrgang 1960 und Mutter eines Sohnes, auf 360 spannenden Seiten die gruppendynamisch höchst interessante Studie eines kleinstädtisch-spießigen Gemeinwesens: "Der Russe" sei schuld. Heißt es. Denn der ist ein Außenseiter, ist den braven Bürgern und Bürgerinnen unheimlich. Der wird verfolgt. Gnadenlos. Doch Kommissar Jäckle bleibt mißtrauisch. Denn Doris, die Mutter von Max, wirkt erstaunlich gelassen - auch dann och, als man Maxens Leiche im Forellenteich findet. Sie, die sich so sehnlich ein Kind gewünscht hat, die kinderbuchschreibende und alles-verzeihende Bilderbuchmutter: Sie erträgt den Mord an ihrem Sohn mit bewundernswerter Contenance. Ihrer Freundin Paula, hin- und hergerissen zwischen Kind und Karriere, bietet sie tatkräftige Unterstützung bei der Betreuung des hinreißenden Knaben Simon an. Eine Sublimation? Eine

 

Selbsttherapie? Selbst dann noch, als Paula, die alleinerziehende, vom Jugendamt und vom Sorgerechtsentzug bedrohte Mutter, den Aufschneider Vito aus der örtlichen Theatergruppe ermordet, selbst dann nochbleibt Doris ganz und gar treue Freundin. Sie hilft Paula bei der Beseitigung der Leiche, sie deckt sie nach allen Regeln der Kunst.
Doch irgendetwas steimmt nicht mir ihr, das wird auch Paula immer klarer. Paula, die inzwieschen erpreßbar ist, und die ihren eigenen Sohn kaum noch kennt - denn der ist mittlerweile häufiger mit Doris zusammen als mit ihr.
Susanne Mischke versteht sichauf die Kunst, immer wieder überraschende, aber durchaus nicht unwahrscheinliche Wendungen zu finden. "Mordskind" ist ein Kriminalroman der Extraklasse , lebensnah und spannungsvoll. Der zermürbende Kleinkrieg zwischen Vollzeit- und Teilzeitmüttern, zwischen berufstätigen und Hausfrauen, zwischen Mutterwahn und Karriereplanung: In Susanne Mischkes Maria Bronn bricht er unverhohlen und mit mörderischer Macht aus. Die Autorin zeichnet die Charaktere ihrer Protagonisten mit Logik, mit spitzer Feder - und mit Lust an der psychologischen Differenzierung. Die distanzierende Ironie kommt nicht zu kurz dabei. Und wenn schließlich, auf den allerletzten Seiten, der wirkliche Mörder (oder die Mörderin) doch noch entdeckt wird, ertappt sich selbst der erfahrenste Hobby-Kriminalist unwillkürlich bei dem Gedanken: Na klar. Nur der (oder die) kann’s gewesen sein.

Der Tagesspiegel, Berlin, 22.9.1996. Brigitta Mazanec


Packender Psychokrimi

Was tut eine Mutter, wenn ihr Kind einfach "böse" ist - ein richtes Monster? Und was tut eine andere Mutter, wenn ihr der Beruf nicht soviel Zeit für ihr Kind gibt? Eine

 

Tödliche Situation ... Ein packender Psychokrimi, den die Leser verschlingen werden!

Lisa 6.11.96


... ein Kriminalroman der Extraklasse,

lebensnah und spannungsvoll. Der zermürbende Kleinkrieg zwischen Vollzeit- und Teilzeitmüttern, zwischen berufstätigen Hausfrauen, zwischen Mutterwahn und Karriereplanung: In Susanne Mischkes Maria Bronn bricht er unverhohlen und mit mörderischer Macht aus. Die

 

Autorin zeichnet die Charaktere ihrer Protagonisten mit Logik, mit spitzer Feder - und mit Lust an der psychologischen Differenzierung. Die distanzierende Ironie kommt nicht zu kurz dabei.

Badische Zeitung, 24.08.96


Schreckliches von den lieben Kleinen

Berliner Morgenpost 9/96

 

Packend und bis zur letzten Seite undurchschaubar geschrieben.

www.leserattenseite.de


Beklemmender Psychokrimi

... Die 1960 geborene Autorin Susanne Mischke skizziert beiläufig und mit viel Ironie das Leben in einer typischen süddeutschen Kleinstadt, in welcher die Mütter morgens in knallbunten Jogginganzügen aus ihren idyllischen Häuschen treten und die Journalistin Paula tyrannisieren, die statt eine biedere Hausfrau zu sein, das heimische Kulturleben im Lokalblatt verreißt. Daß Mischke sich dabei

 

gelegentlich zu Klischees hinreißen läßt, etwa in der Beschreibung der Mütter oder dem Gärtner als Mörder, der obendrein seine Arbeitgeberin Paula verführt, stört nur wenig. "Mordskind" ist ein beklemmender Psychokrimi, den man am besten mit viel Zeit in einem Sessel sitzend verschlingt.

Matthias Kehle, 10.03.2003. Quelle: www.matthias-kehle.de


In gewohnter Manier bösartig

... Susanne Mischke gehört seit "Die Eisheilige" zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Sie schreibt bissig und bringt menschlische Schwächen wunderbar auf den Punkt. Mordskind kommt für mich nicht ganz an Die Eisheilige heran, weil mir die Story zu oft abdriftet, zu

 

verworren wird. Trotzdem habe ich oftmals Tränen gelacht und war enttäuscht, als ich das schon Buch fertig gelesen hatte. Für Freunde des Rabenschwarzen Humors und Fans von hintergründigen Geschichten.

Kirsten Bläß, Offenbach. Quelle:www.boekenworm.de


Mordsmäßig gut!

"Mordskind" ist mit Abstand das beste Buch, das Susanne Mischke bisher veröffentlicht hat.
Die Spannung, die sich von Zeile zu Zeile aufbaut und nie abreißt, erschöpft sich aus dem Bekannten: Nichts Übernatürliches, nichts Unbekanntes lässt die Leser/Innen wohlig erschauern, sondern eine Kleinstadtszenerie mit Protagonisten, die die Nachbarn von uns allen sein könnnten! Dazu ein Teufel von einem Kind und sein Pendant, eine Übermutter und eine Mutter,

 

die ein wenig gegen den Strom des Kleinstadtmuffs anschwimmt. Den Kommissar nicht zu vergessen.
Das Buch ist das Beste, was einem an einem verregneten Nachmittag passieren kann (man wird auch nicht länger als einen Nachmittag brauchen, um es genüsslich wegzulesen), wenn auch das Ende ein klein bisschen überspitzt zu sein scheint. Gut geschrieben, Dankeschön!

Amazon-Rezensent/-in aus Bonn, 07.01.2002


Spannend bis zum Ende

Nach "Wer nicht hören will, muss fühlen" das zweitbeste Buch von S. Mischke. Die Spannung wächst, je weiter man liest. Ab der Mitte des Buches fällt das Weglegen schwer. Eigentlich wollte ich es gar nicht lesen, der Titel und die Beschreibung sprachen mich nicht an, aber es

 

wurde mir empfohlen. Und es hat sich gelohnt. Die Geschichte endet ganz anders als man sich das am Anfang des Buches so vorstellen kann. Ich kann nur empfehlen - lesen!!!!

Amazon-Rezensent/-in aus Darmstadt, 03.10.2003


Spannend und sarkastisch bis zur letzten Zeile

Der Schreibstil ist fesselnd aber sehr klar geschrieben. Es passieren immer wieder Überraschungen, die manchmal voraussehbar sind, aber dennoch bleibt die Geschichte

 

spannend bis zum Ende. Vor allem der Sarkasmus über die Kindererziehung hat mir sehr gut gefallen.

Amazon-Rezensent/-in aus Darmstadt 10.07.1999