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Die Mörder, die ich rief

 

"Romero", der Zweite

Vincent Romero ist fassungslos: Vor seinen Augen versinkt der Chefarzt Roman Faber im künstlich angelegten See des noblen Golfplatzes. Zunächst kann sich niemand seinen Tod erklären. Die Obduktion aber ergibt, daß er einem tödlichen Cocktail aus den Blättern der Engelstrompete erlegen ist.

Nach Mordverdächtigen muß Kommissar Romero nicht lange fahnden: Da ist Fabers attraktive Ehefrau, die Alleinerbin ihres Gatten sein wird. Oder seine reizende Schwiegermutter, die kürzlich von ihm für geschäftsunfähig erklärt wurde. Die Lösung des Falls scheint für Romero und seine Kollegin Antonie Bennigsen nur eine Frage der Zeit – bis auch der zwielichtige Vermögensberater Bussek dem Gift der Engelstrompete zum Opfer fällt ...

 

 

broschiert
240 Seiten

ISBN: 978-
3492238618

München: Piper 2002/2003

 

Die Mörder, die ich rief
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Meinungen - Rückmeldungen

Unterhaltsam und locker

Bei ihrem zweiten Krimi mit dem Ermittlerduo Romero und Bennigsen spielt Susanne Mischke mit prominenten Vorlagen: So erinnert nicht nur Zilke Himmelreich, die bei den Ermittlungen kräftig mitmischt, an die Mutter in der Fernsehserie "Der Bulle von Tölz". Die Konstruktion der Geschichte ist ähnlich angelegt wie in dem berühmten Vorbild "Zwei Fremde im Zug" von Patricia Highsmith.

Beides ist gelungen und vergnüglich zu lesen. Dazu trägt die nervige Mutter ebenso bei wie die glaubwürdigen Frankfurter Milieuschilderungen. Die Vorsitzende der deutschen "Sisters in Crime" hat einen unterhaltsamen und lockeren Krimi geschrieben.

Westdeutsche Zeitung, 04.01.2003


Spannende Unterhaltung, rasant und mit tiefgreifender Ironie geschrieben

Und im zweiten Band gewinnen die Macken der Hauptfiguren stärker an Kontur als im ersten. Mischke, die seit kurzem in der Nähe von Hannover lebt, legt einen

 

wunderbar melancholischen Unterton verhinderter Liebe unter ihre Fälle — nicht nur in dieser Serie übrigens. Spätestens ab dem dritten Krimi von ihr will man auch den Rest lesen.

Neue Presse, Hannover, 10.09.2002


Die Leichtigkeit des Schreibens

Bei dieser Autorin fragt man sich: Wie leicht ist es eigentlich ein Kriminalroman zu schreiben? Man könnte hier von der Leichtigkeit des Schreibens sprechen. Brilliant, ohne mystisch zu werden, fließend geschrieben und voller Spannung. Es hat sich gelohnt ein weiteres Buch von dieser Autorin zu kaufen.
Romero befindet sich jetzt in seinem wohlverdienten Ruhestand und genießt das Golfspielen. An diesem bewußten Tag, als der Prof. Faber stirbt mit seiner Mutter und Dr. Heumann. Plötzlich verliert Dr. Heumann die Kontrolle über sich, schreit, zerrt an seiner Kleidung, taucht in den kleinen See und ist trotz Rettungsversuchen von Romero und Heumann 30 Minuten später Tod. Fassungslosigkeit. Romero schaltet Antonia Benningsen ein und jetzt beginnen mühevolle Ermittlungen. Dr. Faber wurde vergiftet durch einen Tee aus Engelstrompeten. Somit ermittelt Antonia in der Familie. Frau Faber, Moritz - der Sohn und die Schwiegermutter. Der Hausherr war wie ein Despot und besonders der Sohn hat sehr unter dem dominanten Vater gelitten, die Schwiegermutter hatte Angst in ein Altenheim abgeschoben zu werden. Aber sind das wirklich Mordmotive?

 

Sven Bussek, Finanzmakler, verheiratet seit 4 Wochen mit Sandra, ist in Geldschwierigkeiten. Bereits jetzt weicht er einigen Kunden aus, da er ihr Vermögen halbiert, ja fast gedrittelt hat durch Spekulationen am Neuen Markt. Bei einer Party im Morgue verliert er völlig die Kontrolle über sich und landet mit einer schweren Vergiftung im Krankenhaus. In seinem Getränk befand sich Tee aus Engelstrompeten. Er überlebt, aber wer hat ihm das angetan? Seine Exfrau Linda - da sie ihre Tochter Jenny nicht an den Ehemann verlieren möchte, ein betrogener Kunde, die junge, schwangere Ehefrau Sandra?
Wo ist die Verbindung zwischen diesen beiden Taten? Antionia Benningsen, Rolf Geller und Osman Bellek ermitteln auf Hochtouren und geraten dabei selbst in Lebensgefahr. Den entscheidenen Hinweis gibt Zilke Himmelreich, die Mutter von Romero. Ein Buch bringt alle auf die richtige und entscheidende Spur - dann heißt es schnell zu handeln.
Mir gefallen die Hauptfiguren dieser Autorin sehr. Besonders Zilke Himmelreich mit Joschka, aber auch die Schreibkraft Irina findet ihren Platz. Überaus lesenswert.

www.deutsche-krimi-autoren.de


Nicht jeder Tee ist gesundheitsfördernd

Susanne Mischke ... spielt genüsslich mit klassischen wie gegenwärtigen Vorbildern. ... Krimilady Mischke versteht nicht nur spannend zu unterhalten, sie stattet den Leser

 

auf der Fährte des Bösen ganz nebenbei auch mit einiger Lebenshilfe aus.

Freie Presse Chemnitz, 11.10.2002