Unterhaltsam und
locker
Bei ihrem zweiten Krimi mit dem Ermittlerduo
Romero und Bennigsen spielt Susanne Mischke mit prominenten
Vorlagen: So erinnert nicht nur Zilke Himmelreich, die bei
den Ermittlungen kräftig mitmischt, an die Mutter in
der Fernsehserie "Der Bulle von Tölz". Die
Konstruktion der Geschichte ist ähnlich angelegt wie
in dem berühmten Vorbild "Zwei Fremde im Zug"
von Patricia Highsmith. |
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Beides ist
gelungen und vergnüglich zu lesen. Dazu trägt die
nervige Mutter ebenso bei wie die glaubwürdigen Frankfurter
Milieuschilderungen. Die Vorsitzende der deutschen "Sisters
in Crime" hat einen unterhaltsamen und lockeren Krimi
geschrieben.
Westdeutsche Zeitung, 04.01.2003 |
| Spannende Unterhaltung,
rasant und mit tiefgreifender Ironie geschrieben
Und im zweiten Band gewinnen die Macken der
Hauptfiguren stärker an Kontur als im ersten. Mischke,
die seit kurzem in der Nähe von Hannover lebt, legt einen
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wunderbar
melancholischen Unterton verhinderter Liebe unter ihre Fälle
— nicht nur in dieser Serie übrigens. Spätestens
ab dem dritten Krimi von ihr will man auch den Rest lesen.
Neue Presse, Hannover, 10.09.2002 |
Die Leichtigkeit des Schreibens
Bei dieser Autorin fragt man sich: Wie leicht
ist es eigentlich ein Kriminalroman zu schreiben? Man könnte
hier von der Leichtigkeit des Schreibens sprechen. Brilliant,
ohne mystisch zu werden, fließend geschrieben und voller
Spannung. Es hat sich gelohnt ein weiteres Buch von dieser
Autorin zu kaufen.
Romero befindet sich jetzt in seinem wohlverdienten Ruhestand
und genießt das Golfspielen. An diesem bewußten
Tag, als der Prof. Faber stirbt mit seiner Mutter und Dr.
Heumann. Plötzlich verliert Dr. Heumann die Kontrolle
über sich, schreit, zerrt an seiner Kleidung, taucht
in den kleinen See und ist trotz Rettungsversuchen von Romero
und Heumann 30 Minuten später Tod. Fassungslosigkeit.
Romero schaltet Antonia Benningsen ein und jetzt beginnen
mühevolle Ermittlungen. Dr. Faber wurde vergiftet durch
einen Tee aus Engelstrompeten. Somit ermittelt Antonia in
der Familie. Frau Faber, Moritz - der Sohn und die Schwiegermutter.
Der Hausherr war wie ein Despot und besonders der Sohn hat
sehr unter dem dominanten Vater gelitten, die Schwiegermutter
hatte Angst in ein Altenheim abgeschoben zu werden. Aber sind
das wirklich Mordmotive? |
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Sven Bussek,
Finanzmakler, verheiratet seit 4 Wochen mit Sandra, ist in
Geldschwierigkeiten. Bereits jetzt weicht er einigen Kunden
aus, da er ihr Vermögen halbiert, ja fast gedrittelt
hat durch Spekulationen am Neuen Markt. Bei einer Party im
Morgue verliert er völlig die Kontrolle über sich
und landet mit einer schweren Vergiftung im Krankenhaus. In
seinem Getränk befand sich Tee aus Engelstrompeten. Er
überlebt, aber wer hat ihm das angetan? Seine Exfrau
Linda - da sie ihre Tochter Jenny nicht an den Ehemann verlieren
möchte, ein betrogener Kunde, die junge, schwangere Ehefrau
Sandra?
Wo ist die Verbindung zwischen diesen beiden Taten? Antionia
Benningsen, Rolf Geller und Osman Bellek ermitteln auf Hochtouren
und geraten dabei selbst in Lebensgefahr. Den entscheidenen
Hinweis gibt Zilke Himmelreich, die Mutter von Romero. Ein
Buch bringt alle auf die richtige und entscheidende Spur -
dann heißt es schnell zu handeln.
Mir gefallen die Hauptfiguren dieser
Autorin sehr. Besonders Zilke Himmelreich mit Joschka, aber
auch die Schreibkraft Irina findet ihren Platz. Überaus
lesenswert.
www.deutsche-krimi-autoren.de |
| Nicht jeder
Tee ist gesundheitsfördernd
Susanne Mischke ... spielt genüsslich
mit klassischen wie gegenwärtigen Vorbildern. ... Krimilady
Mischke versteht nicht nur spannend zu unterhalten, sie stattet
den Leser |
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auf der
Fährte des Bösen ganz nebenbei auch mit einiger
Lebenshilfe aus.
Freie Presse Chemnitz, 11.10.2002 |