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Wer nicht hören will, muss fühlen

 

... ist eine glänzend geschriebene Reise durch menschliche Abgründe. Das ist wörtlich zu nehmen, denn die Geschichte beginnt tatsächlich zwei Meter unterhalb der Erdoberfläche in Frau Paulys Garten. Dort hat ihre Gärtnerin Rosa Knochen ausgegraben.

"Die sind vom Schwein", behauptet Frau Pauly. "Das hier jedenfalls war ein Mensch", hält Rosa dagegen. Sie muss es besser wissen. Sie ist auch noch Friedhofsgärtnerin.

 

broschiert
312 Seiten

ISBN: 978-
3492260954

München: Piper 2000


 

Wer nicht hören will, muss fühlen
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Meinungen - Rückmeldungen

Eine ausgekochte Analytikerin mit scharfem Verstand.

Sie konstruiert vielmehr ihre Krimi-Story so raffiniert, dass der Leser stets gezwungen wird, dem Gang der Dinge vorauseilend, das Netz der Verstrickungen insoweit aufzudröseln, als es ihm für die Lektüre wichtig ist. Durch

 

die raschen, filmisch gecutteten Szenenwechsel innerhalb der fünf Kapitel kommt der Leser ganz schön ins Schwitzen.

Münchner Merkur 09/2000


Richtig schön gemein.

In bester angelsächsischer Manier und mit großem Gespür für die menschlichen Fallgruben in unserem Leben erzählt Susanne Mischke eine raffiniert morbide

 

Geschichte um ein viel zu lange gehütetes Familiengeheimnis und dessen verhängnisvolle Folgen.

Brigitte 10/2000


Die Toten geben keine Ruhe

Wer lange genug gräbt, fördert manchmal erstaunliche Dinge zutage. Die Gärtnerin Rosa kann das bestätigen. Und zwar in mehrfacher Hinsicht. Alles beginnt damit, dass sie, als sie auf dem Anwesen der alten Luise einen Pfirsichbaum pflanzen will, auf ein Skelett stößt. Mit der lapidaren Bemerkung "Schweineknochen" ist der Fall für die alte Dame abgehakt. für Rosa hingegen hat er soeben begonnen. Denn um zu sehen, dass es sich bei dem grausigen Fund um menschliche Überreste handelt, dazu muss man wahrlich kein Pathologe sein. Ihr nächster Gedanke ist: Vielleicht hat der Tote etwas mitdem mysteriösen Verschwinden ihrer Mutter vor 25

 

Jahren zu tun? Wieder beginnt sie zu graben, diesmal in der eigenen Familiengeschichte. Und was sie da ans Tageslicht befördert, ist icht weniger dazu angetan, einem die Nackenhaare aufzustellen ... Eine idyllische Atmosphäre unmerklich in ein Schreckensszenario zu verwandeln - in dieser Disziplin ist die Thriller-Spezialistin Susanne Mischke eine Meisterin. Ihr Roman "Wer nicht hören will, muß fühlen", für den sie mit dem Frauenkrimipreis der Stadt Wiesbaden ausgezeichnet worden ist, stellt dies einmal mehr nachdrücklich unter Beweis.

Taschenbuch Magazin Winter 2003/2004


Meisterhaft gelingt Susanne Mischke die Verbindung von Idylle und subtilem Schrecken.

Darmstädter Echo 08/2000


Ein Krimi voller schwarzem Humor

Lea 08/2000

 

Die Spannung wird bis zur letzten Seite durchgehalten.

Ihre klare, dichte Sprache vermeidet jedes Klischee, macht es leicht, ihr auf die unterschiedlichen Erzählebenen zu folgen und lässt dem Leser genug Raum für eigene Vorstellungen und Gefühle.

Aus der Laudatio anläßlich des Frauen-Krimipreises der Stadt Wiesbaden, 2001