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Das dunkle Haus am Meer |
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Aus Mangel an Beweisen. Selbst in ihrem
wildromantischen Haus am Meer geht Helen der Satz nicht aus
dem Kopf. Aus Mangel an Beweisen wurde ihr Paul im Mordfall
an der jungen Frau freigesprochen. Seine Geliebte soll sie
gewesen sein. Aber Helen vertraut Paul, jetzt möchte
sie nur noch die Schrecken des vergangenen Jahres hinter sich
lassen.
In Saint-Muriel, in ihrem einsamen Haus an der bretonischen
Küste. Merkwürdig ist nur, daß niemand aus
dem nahen Ort Pauls Tante zu kennen scheint, von der er das
Haus geerbt haben will. Und ist es wirklich Zufall, daß
in das einzige Nachbarhaus Pauls alter Schulfreund, "der
Richter", einzieht? Die beiden haben noch eine ganz alte
Rechnung offen, in der die junge Tote eine nicht unerhebliche
Rolle spielt.
Niemandem ist zu trauen in Susanne Mischkes
schaurigem Kriminalroman "Das dunkle Haus am Meer". |
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Hardcover
256 Seiten
München: Piper 2003
ISBN: 978-
3492042420
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Taschenbuch
368 Seiten
München: Piper
2008
ISBN: 978-
3492261623
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Leseprobe |
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| Meinungen -
Rückmeldungen |
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| Spannende, unterhaltsame
und stellenweise ausgesprochen witzige Lektüre
Mit ihrer nüchternen, entspannten Erzählweise
verwebt Susanne Mischke die Biographien der Personen. Vergangenheit
und Gegenwart werden zu einer Einheit. Das Ganze ist nicht
nur spannend sondern häufig auch ausgesprochen ironisch
und witzig erzählt.
"Was Gefühle betraf, war Carolus verschlossen wie
eine Auster, aber Beatrix hatte nie den Drang verspürt,
ihn zu ändern oder in sein Innerstes vorzudringen. Sie
hatte als Kind ihren Teddy aufgeschnitten und nur Sägemehl
vorgefunden. Derlei Erfahrungen hatten sich |
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wiederholt
und mit der Zeit gelangte Beatrix zu der Überzeugung,
dass man mit Sägemehl noch gut bedient war. Also hatte
sie es sich abgewöhnt, auf den Grund der Dinge gehen
zu wollen", heißt es im Buch.
Das dunkle Haus am Meer" ist mehr als ein Buch über
Freundschaften und Liebe, bei der die Handelnden über
Leichen gehen.
Krimileser, die mehr möchten als schnelle Action, finden
hier eine spannende, unterhaltsame und stellenweise ausgesprochen
witzige Lektüre.
NDR-Info 05/2003 |
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| Clever ausgedachte Geschichte
bewusst schlicht und nüchtern erzählt
Mit dem Ende der Touristensaison endet die
Freundlichkeit. Die wenigen Deutschen, die in Susanne Mischkes
Roman "Das dunkle Haus am Meer" in einem kleinen
Dorf an der bretonischen Küste zurückbleiben, werden
von den Einheimischen als unverschämte Störenfriede
empfunden.
Das bekommen sie zu spüren. Wer allein mit dem Fahrrad
unterwegs ist, wird schon mal von einem Auto ins Gestrüpp
gedrängt. Aber nach einer Weile ist man nicht mehr so
sicher, wer Täter und wer Opfer ist. Vielleicht spüren
die Dörfler ja, dass mit diesen Deutschen auf der Suche
nach Abgeschiedenheit
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etwas nicht
stimmt, dass die hier eher im Versteck als im Vorruhestand
leben.
Es gibt hier keine knackigen Sätze, an denen man sich
beim Durchblättern in der Buchhandlung festliest. Das
könnte den Eindruck erwecken, hier trudle noch ein müder
deutscher Krimi durch notdürftig exotische Kulissen.
Der wäre ganz falsch. Mischke erzählt bewusst schlicht
und nüchtern, sie übt äußerste Zurückhaltung
in der Schilderung einer clever ausgedachten Geschichte und
zwielichtiger Figuren. Als wolle sie uns zeigen, dass auch
sie nicht mehr weiß, was man zur Selbstgerechtigkeit
des Verbrechens der besseren Leute noch sagen soll.
Stuttgarter Zeitung 03/2003
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Grandios gemacht, phantastisch
aufgebaut und spannend bis zur letzten Seite.
Erneut hat mich die Autorin Susanne Mischke
für Stunden in Ihren Bann gezogen. Atemlos und gespannt
bin ich jeder Seite des Buches gefolgt - immer wieder neue
Szenen, Puzzelteile die sich ganz langsam zu einem Bild zusammen
setzen.
Wir befinden uns am Ende der Touristensaison in Saint-Muriel.
Etwas außerhalb des Ortes haben der Darmstädter
Architekt Paul Tauber und Helen Tauber ihr Domizil. Ein sehr
altes Haus mit einem verschlungenen Keller, der früher
von Schmugglern genutzt worden sein soll. Im Ort sind sie
nur geduldet - einziger Lichtblick für Helen ist Ingrid,
deren Ehemann Claude zur Gewalttätigkeit in der Ehe neigt
und sich für den Dorfmacho hält.
Zur gleichen Zeit in Deutschland kämpft Beatrix Beermann
gegen den Staatsanwalt Dr. Ressler und ihre Bewacher. Ihr
Ehemann - Carolus Beermann - beginn Suzid in der Untersuchungshaft.
Steuerhinterziehung in Millionenhöhe und nun wird das
Geld gesucht. Beatrix hat das Geld nicht, sie selber ist verärgert,
dass sie nun mittellos zurückbleiben muss und sucht nach
einem Ausweg...
Nur ein Stückchen entfernt, erhält Lisa Thomas einen
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Anruf, dass
Frau Leineweber, die Großtante von Anke Maas verstorben
ist. Lisa übernimmt die Möbel der alten Dame, obwohl
ihre Freundin und Mitbewohnerin vor einigen Monaten ermordet
wurde. In einer alten Kommode findet sie Bilder und glaubt
etwas wichtiges in Händen zu halten...
Das Haus der Tauber in Darmstadt erhält Besuch von einem
Fremden, der sich bei der Nachbarin nach ihrem Aufenthaltsort
erkundigt. Er ist geschickt genug ihn zu erfahren, denn er
möchte Paul Tauber ein paar sehr entscheidende Fragen
stellen...
In Saint-Muriel mietet Richter Gerald Wolf das nächstliegende
Haus zum Domizil der Taubers. Er ist ein Freund aus Jugendtagen
und möchte die Wahrheit über eine alte Geschichte
wissen...
In nächster Zeit werden sich viele Menschen begegnen.
Sie werden sich etwas zu sagen haben oder auch nicht. Sie
werden sich Gefahren aussetzen, mit ihrem Leben spielen, ein
Dorf in Unruhe versetzen... und das Rauschen des Meeres hören.
Schade, dass sie nicht die Schottin kennen, so wie Helen.
Grandios gemacht, phantastisch aufgebaut
und spannend bis zur letzten Seite.
www.deutsche-krimi-autoren.de |
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The resolution of the plot
is excellent.
The sea and a dark, mysterious house –
two classic ingredients of the crime story or film noir –
are combined to creepy effect in this new novel by Susanne
Mischke. At first the reader is offered small pieces of information
about some seemingly unrelated characters; then the pieces
of the jigsaw begin to come together, to increasingly disquieting
effect. All these apparently normal people are exposed for
what they are – fraudsters and even murderers –
and each one has something to hide. But whereas in the classic
or conventional form of the genre the detective or some other
key figure explains all, here the work is left quite deliberately
to the reader. He or she receives the same information as
the characters, and at the same time. Nor are the victims
any subject for easy pity; all in turn are guilty of prevarication
or worse. The paradoxical result of this distancing technique
is to draw the reader further and further into the characters'
minds. The first people we meet are Paul and Helen: she to
all |
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appearances
young and naïve and struggling to keep her older husband's
love and attention, he a professor of architecture, a collector
and a bon vivant. They have moved from Heidelberg to the house
by the sea near Brest, formerly the property of one of Paul's
great-aunts, a lesbian who had long since made her escape
to France from the conventional restraints of bourgeois Germany.
Introduced next is Beatrix, an art dealer's widow, whose husband
has just committed suicide in prison while under investigation
for tax fraud. Meanwhile, back in Heidelberg, someone has
been trying to discover where Paul and Helen have gone. Why?
Add to this a student whose best friend has just been murdered,
a nosy insurance clerk and a retired judge with a brain tumour,
and this village of seaweed and oysters has become a pretty
kettle of fish. The resolution of the plot is excellent. A
gripping read for a train journey.
New Books in German 03/2003 |
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| Nicht vor dem Schlafengehen
zu lesen beginnen.
... ein grausiger Liebesroman gelungen.
Dieses Buch sollte man nicht vor dem Schlafengehen zu lesen
beginnen. Es könnte eine lange Nacht werden.
Revue, Luxembourg, 09.04.2003 |
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Spannend
und mystisch
Ein altes Haus an der bretonischen Küste,
ein paar schräge Gestalten, wieder einmal ist Susanne
Mischke ein genialer Wurf gelungen. Die Handlung steckt voller
Überraschungen, und die mystisch-melancholisch Atmosphäre
des Schauplatzes gibt stets Anlass zu schlimmsten Befürchtungen
- die dann auch prompt eintreten. Aber es herrscht nicht nur
Mord und Totschlag, auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Tolle
Geschichte.
Amazon-Rezensentin/Rezensent aus Frankreich,
19. Juli 2004 |
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