| Biografie Vita
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| Susanne
Mischke wurde im Allgäu,
genauer: in Kempten geboren.
Berge, Seen, Kühe ... Und das Schönste:
Es liegt nah an Italien. Ich komme immer wieder gerne zurück
ins Allgäu — für ein paar Tage.
Kommentar der Urbevölkerung zu meinen Schreibanfängen:
"A weng gschponne hat se ja immer scho ..." (Übersetzung
auf Anfrage). |
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Mit
acht Jahren erster Anlauf zur Karriere als Schriftstellerin:
"Mein Goldhamster…"
Meine erste angestrebte Publikation:
Die Zettel mit Hamster-Geschichten, die in jeder Hamsterfutter-Packung
lagen. Die eingereichte Erzählung über "Schnuffi"
fand nie die Beachtung der Vitakraft-Lektoren. Das hat mich
um 25 Jahre zurückgeworfen. |
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| Abitur
1981.
O-Ton Deutschlehrer: "Das ist mein
bestes Pferd im Stall" und "Das ist Handwerk!"
Viel mehr als das Abi hielt mich die
gleichzeitig absolvierte Jägerprüfung in Atem. |
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Studium
Betriebs-wirtschaftslehre an der Fachhochschule Kempten. Diplombetriebswirtin.
Klasse Zeit. Viele neue Freunde, einige
davon heute noch greifbar. Jeden Abend in der Kneipe —
als Gast oder zur Arbeit — Reisen ohne festes Ziel,
Studentenleben halt. |
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| Arbeitete
nicht nur in Kneipen sondern auch als Schauspielerin ...
Amateur-Diva! Flucht vor dem Nur-Mutter-Dasein.
Meine erster Part: die Leiche in Dürrenmatts Physiker.
Später Stubenmädchen im Puff. Leider kam nie der
große Durchbruch ... also fing ich halt wieder an zu
schreiben. |
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...
und Probandin für Psycho-Studien.
Was man halt so macht, um in Berlin
zu überleben. In den Kellern der TU wurde ich verdrahtet
und musste diverse Aufgaben lösen. Detailliert beschrieben
im ersten Roman "Stadtluft". |
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| Von
1986 bis 1989 füllte die IT-Branche in Berlin und Bayern den Kühlschrank.
Von irgendwas muss man ja leben und
sein BaföG zurückzahlen. Aber Berlin und geregelt
arbeiten - das passte irgendwie nicht zusammen. Also wieder
zurück nach Bayern. |
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Im
Jahr 1994 zog sie nach Hessen, in die Gemeinde Seeheim-Jugenheim,
und schrieb dort als Journalistin und freie Mitarbeiterin
Feuilletons u.a. für das "Darmstädter Echo".
Die hessische Bergstraße hat mir
sofort gefallen, denn, wie schon Goethe so treffend bemerkte:
"Hier fängt Italien an."
Und Verlagskollegin Gabriele Wohmann bemerkte zu recht: "In
Darmstadt leben die Künste." |
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| Im
selben Jahr veröffentlichte sie ihren ersten Roman, die
Berlin-Satire "Stadtluft"
im Piper Verlag. Eher Satire als Krimi, obwohl schon mal das
eine oder andere Verbrechen passiert.
Nichts wird je wieder so gut riechen
wie das erste eigene Buch beim ersten Durchblättern.
Ein Gefühl, das den ganzen vorangegangenen Absagen-Frust
unbedeutend erscheinen lässt. |
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1996
erhielt sie den Georg Christoph Lichtenberg-Preis für
Literatur des Landkreises Darmstadt-Dieburg.
Das war sehr freundlich von den Hessen!
Und Iris Anna Otto hat eine Laudatio gehalten, in der ich
so gelobt wurde, als wäre ich schon gestorben.
Foto: Dr. Iris Anna Otto, Schriftstellerin.
Laudatorin und beste Freundin. |
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| Öffentlich
zu hrer Mordlust bekannte sie sich 1996 mit dem Roman "Mordskind",
der als Hardcover erschien.
Das Buch wurde vom ZDF verfilmt und unter dem Titel "Paulas
Schuld" 2001 gesendet.
Wen wundert es, dass mein erstes Mordopfer
ein Hamster war?
Der Roman: Psycho-Thriller und Abrechnung mit dem Mutterschaftswahn. |
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Ihr
Kriminalhörspiel "Die Witwen" wurde 1997 vom
Deutschlandradio produziert.
Zwei alte Damen beim Tee mit etwas zu
viel Rum. Was Rundfunk-Regisseure und gute Sprecher aus einem
Text rausholen können, ist faszinierend.
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| Für
zwei Folgen der Serie "Alarm für Cobra 11"
schrieb sie 1998 und 1999 die Drehbücher.
Zusammen mit Iris Anna Otto, der ich
den Job verdanke. Wir haben mit Matchboxautos Crashs nachgestellt,
haben uns manchmal schier in die Haare gekriegt und uns des
öfteren fast in die Hosen gemacht vor Lachen. Teamwork
kann sehr erbaulich sein.
Ein Dialog, der leider nie gesendet wurde:
"Der Kerl wird nicht bestattet, der geht in die Forschung.""Um
die Beerdigungskosten zu sparen?""Nein, zum Spaß." |
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Daneben
wirkte sie in diversen Anthologien mit, u. a. bei "Mord
mit Messer und Gabel", "Mordsgewichte", "Teuflische
Nachbarn" und "Geschichten zum Rotwerden".
Eine der Kurzgeschichten heißt
"Mord am Muttertag".
Hieraus
gibt's auch eine Leseprobe. |
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| Susanne
Mischke ist seit 1999 Mitglied im SYNDIKAT,
der Autorengruppe für deutschsprachige Kriminalliteratur,
...
Jürgen Alberts, den ich erstmals
in München bei einer gemeinsamen Lesung im Gasteig traf,
legte mir bei etlichen Caipirinhas dringend nahe, dem Syndikat
beizutreten. Das war, kurz nachdem die Kollegen anläßlich
einer "Criminale" die Stadt Jever leer getrunken
hatten. Ich hatte sofort das Gefühl, bei diesen Leuten
gut aufgehoben zu sein.
Foto von Fred Beinersdorfer: Mit Jürgen Alberts
auf der Crminale 2004. |
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Im
Jahr 2001 erhielt sie die "Agathe", den Frauen-Krimipreis
der Stadt Wiesbaden für den Roman "Wer
nicht hören will, muß fühlen"
Agathe wiegt über drei Kilo, entsprechend
angestrengt ist mein Lächeln auf dem Foto. Agathe kann
hervorragend als Briefbeschwerer für abgelehnte Manuskripte
oder als Mordinstrument eingesetzt werden. |
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| Von
den Büchern Susanne Mischkes sind bisher ingesamt weit
über 350.000 Exemplare verkauft worden.
Interessant wäre noch zu wissen,
wie viele geklaut worden sind ...
Foto: Ein Piper-Verlagsabend. Hier mit dem ehemaligen
Verlagsleiter Viktor Niemann und Kollegin Gaby Hauptmann. |
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Wie
zu sehen, verbrachte die Autorin auch schon eine gewisse Zeit
im Inneren in einer Justizvollzugsanstalt. Über die Umstände,
wie es dazu kam, hüllt sie sich allerdings in Schweigen.
" ... "
Foto: Cornelia Missling |
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Verfilmt
wurden ja schon einige Titel von mir, aber "Die
Eisheilige" als Theaterinszenierung zu erleben, das
war doch etwas besonderes.
Mehr dazu hier... |
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Nach
siebzehn Umzügen wohnte sie seit 2002 mit ihrem Sohn und zwei Hunden bei Hannover.
Ein Wohnsitz mit unmittelbarem Kontakt
zur Landwirtschaft, wodurch endlich geklärt werden konnte,
wie alle diese mörderischen Gerätschaften heißen
und funktionieren. Da liegt der Landkrimi (Wölfe und Lämmer, Sau tot) quasi auf der Mistgabel. |
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| Und seit 2007 schreibt Susanne Mischke auch Jugend- oder Mädchenkrimis.
Nixenjagd und Waldesruh machten den Anfang, dann folgte Zickenjagd.
Weitere Krimis für die jüngere Generation sind in Arbeit. |
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2008 erschien der Pilotroman Der Tote vom Maschsee zur Hannover-Krimi-Serie um den Schafe haltenden Kommissar Völxen und seine renitenten Mitarbeiter.
2009 zog Susanne Mischke ihren Protagonisten "hinterher". Sie lebt jetzt in Hannover, in der Nähe des Maschsees, Schauplatz der Völxen-Krimis.
Im September 2009 ging die Völxen-Serie weiter mit Tod an der Leine
Und im Oktober 2010 erscheint der 3. Völxen-Krimi:
"Totenfeuer" |
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